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Berichte aus den KLIMZUG-NORD Modellgebieten, Band 6: Klimawandel in der Lüneburger Heide – Kulturlandschaften zukunftsfähig gestalten

Klimawandel in der Lüneburger Heide - welche Veränderungen kommen auf uns zu? Wie können wir uns darauf einstellen?

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Die durchgeführten Klimaprojektionen für das Modellgebiet der Lüneburger Heide haben zum Ergebnis, dass zur Mitte des 21. Jahrhunderts für alle Jahreszeiten höhere Mitteltemperaturen zu erwarten sind. Im Winter steigen die Temperaturen jeweils am stärksten, im Frühjahr am geringsten. Eis- und Frosttage treten deutlich seltener auf, während im Sommer Tage mit extremen Temperaturen häufiger vorkommen und starke Niederschläge noch an Intensität zunehmen. Dies alles wird Auswirkungen haben auf Ökosysteme und Stoffkreisläufe, auf Flora, Fauna und die Menschen in der Region.

Auf den überwiegend sandigen Böden des Kulturlandschaftsraumes Lüneburger Heide befinden sich ökologisch besonders wertvolle Nieder- und Hochmoore, Heideflächen und zahlreiche grundwassergespeiste Heidebäche. Das Gebiet ist andererseits durch großflächige land- und forstwirtschaftliche Nutzungen geprägt. Im Rahmen von KLIMZUG-NORD wurden im Modellgebiet Lüneburger Heide im Wesentlichen die Auswirkungen des Klimawandels auf die Handlungsfelder Wasserwirtschaft, Land- und Bodennutzung, Naturschutz und Kommunikation beforscht und Anpassungsmaßnahmen entwickelt. Dabei bleiben eine umweltschonende Landbewirtschaftung und ein leistungsfähiger Naturhaushalt unter Klimawandelaspekten eine gültige Zielvorstellung - gerade auch angesichts der zu erwartenden zunehmenden Konkurrenz um die Ressource Wasser. Mit diesem Beitrag wollen wir unser gängiges Handeln kritisch hinterfragen, über erzielte Ergebnisse aus den Klimaanpassungsprojekten berichten und Handlungsoptionen aufzeigen.

Urban, Brigitte; Becker, Jürgen; Mersch, Imke; Meyer, Wibke; Rechid, Diana; Rottgardt, Elena (Hrsg.) (2014): Klimawandel in der Lüneburger Heide – Kulturlandschaften zukunftsfähig gestalten, Hamburg.

Wettbewerb "Blauer Kompass" 2018

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Anpassungspioniere gesucht! Das Umweltbundesamt zeichnet bereits zum dritten Mal die besten Projekte zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels aus. Bewerbungschluss: 11. März 2018.
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Deutschlandfunk Kultur IM GESPRÄCH mit Daniela Jacob und Jörg Knieling

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Stürme, Hitze, Fluten - Wie können wir uns an den Klimawandel anpassen? Radio-Sendung vom 2.12.2017, zu hören als Podcast.
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NDR-Beitrag: Extremwetter - was Kommunen in Norddeutschland tun wollen

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In einem Fernsehbeitrag vom 14.11. in der Sendung Panorama3 setzt sich der NDR kritisch mit der Vorbereitung von Kreisen und Städten auf die Folgen des Klimawandels auseinander.
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Termine

10. Kommunale Klimakonferenz

Die zweitägige Konferenz bietet kommunalen Akteuren im Bereich Klimaschutz und Klimafolgenanpassung die Möglichkeit für fachlichen Input und einen intensiven Erfahrungsaustausch. 22. und 23. Januar 2018 in Berlin.

11. DStGB-Klimaschutzkonferenz „Kommunen aktiv für den Klimaschutz“

Es werden vorbildliche kommunale Praxisbeispiele zur Erreichung der Klimaschutzziele aufgezeigt und die aktive Diskussion gefördert. 6. Februar 2018, Bonn.

Kommunale Überflutungsvorsorge – Planer im Dialog

Fachtagung - es werden die Ergebnisse des Projekts "Kommunale Überflutungsvorsorge – Planer im Dialog" vorgestellt. 26. Februar 2018, Hamburg

Mit Starkregen umgehen. Integrierte Überflutungsvorsorge und Risikomanagement in Kommunen

Difu-Seminar in Kooperation mit der Freien und Hansestadt Hamburg, 27. und 28. Februar 2018, Hamburg.

11. Deutsche Klimatagung

Die Konferenz steht unter dem Themenschwerpunkt Fernerkundung und Klima. Veranstalter: DGM. 05. bis 08. März 2018, Frankfurt am Main.