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2010-03-01-KLIMZUG-NORD-Newsletter-1-2010-Web

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Ästuar Hamburg - Fischmarkthalle unter Wasser

Klima-Forschungsprojekt KLIMZUG-NORD

Anpassungsstrategien für die Metropolregion Hamburg

Steigendes Hochwasser an der Elbe, intensivere Schädlingsplagen in der Landwirtschaft und vermehrt vollgelaufene Keller durch Starkregenfälle sind mögliche Szenarien, die zeitnah in Norddeutschland auftreten könnten. Das Projekt KLIMZUG-NORD soll bis zum Jahr 2014 Lösungsansätze finden, mit denen künftig Folgen des Klimawandels in der Metropolregion Hamburg begegnet werden kann.

Die Projektpartner von KLIMZUG-NORD werden Auswirkungen des Klimawandels auf Städte, ländliche Räume und das Ästuar der Elbe in der Metropolregion Hamburg erforschen. Über die Auswertung von Klimadaten, Planungen für Naturschutz, öffentliche Regelungen und wirtschaftliche Modelle sollen vielfältige Maßnahmen zur Anpassung vorgeschlagen werden. Ziel ist es, ein abgestimmtes Handlungskonzept zum Klimafolgen-Management für die Metropolregion mit dem Zeithorizont 2050 zu entwickeln, welches Handlungsmöglichkeiten aufzeigt und Vorschläge unterbreitet.

An KLIMZUG-NORD sind 6 Hochschulen, 6 Forschungsreinrichtungen, 11 Behörden und behördennahe Einrichtungen und 10 Unternehmen direkt beteiligt. Hinzu kommen zahlreiche weitere assoziierte Partner. Unterstützt wird das Projekt von allen 8 niedersächsischen Landkreisen und 6 schleswig-holsteinischen Kreisen der Metropolregion.

Das fünf Jahre laufende Projekt KLIMZUG-NORD hat ein Gesamtvolumen von ca. 25 Mio. Euro. Es wird maßgeblich durch den Bund mit rund 15 Mio. Euro gefördert.
Die beteiligten Einrichtungen bringen erhebliche Eigenmittel auf. Weitere ca. 1,2 Mio. Euro werden von der Freien und Hansestadt Hamburg beigesteuert. Auch die Metropolregion Hamburg trägt durch Mittel aus den Förderfonds und durch gemeinsame Pressearbeit zum Gelingen des Verbundprojekts bei.

KLIMZUG-NORD ist zum 1.April 2009 gestartet und hat eine Laufzeit von fünf Jahren.
Der Verbund KLIMZUG-NORD ist Gewinner der BMBF-Ausschreibung „Klimawandel in Regionen zukunftsfähig gestalten. Regionen gewinnen im Wettbewerb - die Welt gewinnt mit!"

KLIMZUG-NORD wird als Leitprojekt der Metropolregion Hamburg den Dialog zwischen den verschiedenen Fachdisziplinen fördern, den Austausch mit der Bevölkerung suchen und auch Arbeitsplätze schaffen. Das Projekt spricht rund vier Mio. Einwohner der Metropolregion an, die für den Umgang mit den Klimafolgen sensibilisiert werden sollen.

Beispielhafte Einblicke in konkrete Arbeitsfelder erhalten Sie hier. (PDF)

 

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In einem Fernsehbeitrag vom 14.11. in der Sendung Panorama3 setzt sich der NDR kritisch mit der Vorbereitung von Kreisen und Städten auf die Folgen des Klimawandels auseinander.
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Welche Ideen haben junge Menschen, um den Folgen des Klimawandels zu begegnen? Was fordern sie von der Politik zum Thema Klimaschutz? Was kann jeder selbst tun?
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Zweiter Hamburger Klimabericht jetzt online. Bereits zum zweiten Mal wurde im Rahmen des KlimaCampus Hamburg der aktuelle Forschungsstand zum Klimawandel in der Hamburger Metropolregion und Norddeutschland systematisch dokumentiert. Erfahren sie in welchem Maße innerhalb der letzten 7 Jahre Fortschritt erzielt wurde im Wissen über den Klimawandel, seinen Folgen und im Umgang damit in der Metropolregion Hamburg.
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Termine

Klimafolgen - Anpassung für Ratsmitglieder

Klimawandel wirkt in unseren Kommunen - was müssen wir tun? Abschlussveranstaltung Projekt KliFo kommunal, 30. November 2017, Hannover.

Ressourcen- und Energieeffizienz in der kommunalen Praxis

Schwerpunktthemen: Gebäude & Mobilität“, Veranstalter: Facharbeitsgruppe Klimaschutz und Energie der Metropolregion Hamburg, 5. Dezember 2017 in Schwerin.

10. Kommunale Klimakonferenz

Die zweitägige Konferenz bietet kommunalen Akteuren im Bereich Klimaschutz und Klimafolgenanpassung die Möglichkeit für fachlichen Input und einen intensiven Erfahrungsaustausch. 22. und 23. Januar 2018 in Berlin.

Kommunale Überflutungsvorsorge – Planer im Dialog

Fachtagung - es werden die Ergebnisse des Projekts "Kommunale Überflutungsvorsorge – Planer im Dialog" vorgestellt. 26. Februar 2018, Hamburg

Mit Starkregen umgehen. Integrierte Überflutungsvorsorge und Risikomanagement in Kommunen

Difu-Seminar in Kooperation mit der Freien und Hansestadt Hamburg, 27. und 28. Februar 2018, Hamburg.