Folgen Sie uns auf:




2010-03-01-KLIMZUG-NORD-Newsletter-1-2010-Web

KLIMZUG-NORD Filme bei Youtube

Ästuar Hamburg - Fischmarkthalle unter Wasser

Klima-Forschungsprojekt KLIMZUG-NORD

Anpassungsstrategien für die Metropolregion Hamburg

Steigendes Hochwasser an der Elbe, intensivere Schädlingsplagen in der Landwirtschaft und vermehrt vollgelaufene Keller durch Starkregenfälle sind mögliche Szenarien, die zeitnah in Norddeutschland auftreten könnten. Das Projekt KLIMZUG-NORD soll bis zum Jahr 2014 Lösungsansätze finden, mit denen künftig Folgen des Klimawandels in der Metropolregion Hamburg begegnet werden kann.

Die Projektpartner von KLIMZUG-NORD werden Auswirkungen des Klimawandels auf Städte, ländliche Räume und das Ästuar der Elbe in der Metropolregion Hamburg erforschen. Über die Auswertung von Klimadaten, Planungen für Naturschutz, öffentliche Regelungen und wirtschaftliche Modelle sollen vielfältige Maßnahmen zur Anpassung vorgeschlagen werden. Ziel ist es, ein abgestimmtes Handlungskonzept zum Klimafolgen-Management für die Metropolregion mit dem Zeithorizont 2050 zu entwickeln, welches Handlungsmöglichkeiten aufzeigt und Vorschläge unterbreitet.

An KLIMZUG-NORD sind 6 Hochschulen, 6 Forschungsreinrichtungen, 11 Behörden und behördennahe Einrichtungen und 10 Unternehmen direkt beteiligt. Hinzu kommen zahlreiche weitere assoziierte Partner. Unterstützt wird das Projekt von allen 8 niedersächsischen Landkreisen und 6 schleswig-holsteinischen Kreisen der Metropolregion.

Das fünf Jahre laufende Projekt KLIMZUG-NORD hat ein Gesamtvolumen von ca. 25 Mio. Euro. Es wird maßgeblich durch den Bund mit rund 15 Mio. Euro gefördert.
Die beteiligten Einrichtungen bringen erhebliche Eigenmittel auf. Weitere ca. 1,2 Mio. Euro werden von der Freien und Hansestadt Hamburg beigesteuert. Auch die Metropolregion Hamburg trägt durch Mittel aus den Förderfonds und durch gemeinsame Pressearbeit zum Gelingen des Verbundprojekts bei.

KLIMZUG-NORD ist zum 1.April 2009 gestartet und hat eine Laufzeit von fünf Jahren.
Der Verbund KLIMZUG-NORD ist Gewinner der BMBF-Ausschreibung „Klimawandel in Regionen zukunftsfähig gestalten. Regionen gewinnen im Wettbewerb - die Welt gewinnt mit!"

KLIMZUG-NORD wird als Leitprojekt der Metropolregion Hamburg den Dialog zwischen den verschiedenen Fachdisziplinen fördern, den Austausch mit der Bevölkerung suchen und auch Arbeitsplätze schaffen. Das Projekt spricht rund vier Mio. Einwohner der Metropolregion an, die für den Umgang mit den Klimafolgen sensibilisiert werden sollen.

Beispielhafte Einblicke in konkrete Arbeitsfelder erhalten Sie hier. (PDF)

 

Neue Runde im Förderprogramm „Anpassung an den Klimawandel"

Neue Runde im Förderprogramm „Anpassung an den Klimawandel"

Städte, Gemeinden und Unternehmen sind verstärkt gefordert, sich auf Veränderungen infolge des Klimawandels vorzubereiten. Das BMUB unterstützt dies mit dem „Förderprogramm Anpassung an den Klimawandel“. Dafür wird nun die fünfte Förderrunde ausgerufen: In der Zeit vom 1. August bis zum 31. Oktober 2017 können Projektskizzen zu den drei Förderschwerpunkten „Anpassungskonzepte für Unternehmen“, „Entwicklung von Bildungsmodulen“ und „Kommunale Leuchtturmvorhaben“ beim Projektträger Jülich eingereicht werden.
mehr ...
Fachinformationssystem Klimaanpassung

Fachinformationssystem Klimaanpassung

Im Fachinformationssystem (FIS) Klimaanpassung wird vorhandenes Wissen zu Klimafolgen und der Anpassung an den Klimawandel in Nordrhein-Westfalen zusammengeführt.
mehr ...
Mit experimenteller Ökologie den Auswirkungen des Klimawandels auf Salzwiesen auf der Spur

Mit experimenteller Ökologie den Auswirkungen des Klimawandels auf Salzwiesen auf der Spur

"Professor heizt Salzwiese" - so heißt es in einer Pressemitteilung des LKN Schleswig-Holstein. In den Salzwiesen auf der Hamburger Hallig wird das Team um Professor Kai Jensen von der Universität Hamburg bis zum Juli 27 kuppelförmige Erwärmungskammern aufbauen.
mehr ...
Termine

KliFo kommunal: Klimawandel und seine Folgen - Wie gehen wir Ratsmitglieder damit um?

Fortbildungsveranstaltung der Kommunalen Umwelt-Aktion U.A.N. für kommunale Ratsmitglieder. Schwerpunkt: Starkregenereignisse und Hochwasser, 12. August 2017, Osnabrück.

Seminar „Kommunaler Erfahrungsaustausch Starkregen in Niedersachsen“

Die Kommunale Umwelt-Aktion U.A.N. lädt vom Starkregen betroffene Kommunen herzlich zum Kommunalen Erfahrungsaustausch Starkregen in Niedersachsen nach Hannover ein. 7. September 2017, Hannover.

Cities and Climate Conference 2017

Potsdam Institute for Climate Impact Research (PIK), 19. bis 21. September 2017, Potsdam.

Exkursion zur RISA Pilotmaßnahme "Flächenmitbenutzung und Notwasserweg Ohlendorffs Park"

Experten von Hamburg Wasser berichten von der Umsetzung. 28. September 2017, 9.30 bis 11.30 Uhr Ort: Ohlendorff´sche Villa, Im Alten Dorfe 28, 22359 Hamburg

Wetter.Wasser.Waterkant2017

Hamburgs kostenfreie Bildungswoche zu Klima, Ökologie und Nachhaltigkeit. HafenCity Hamburg, 9. bis 13. Oktober 2017.