Folgen Sie uns auf:




2010-03-01-KLIMZUG-NORD-Newsletter-1-2010-Web

KLIMZUG-NORD Filme bei Youtube
Ökonomie

Ökonomie

Zwischenstand Mai 2011

Die möglichen ökonomischen Folgen des Klimawandels sind vielschichtig. Der Klimawandel kann sich je nach Ausmaß als Wachstumshemmnis erweisen oder Teilen der Wirtschaft Wachstumschancen eröffnen. Mit dem häufigeren und stärkeren Eintreten von extremen Wetterereignissen steigt ferner der Umfang der zu erwartenden Schäden an privatem Eigentum oder der öffentlichen Infrastruktur. Außerdem sind für bestimmte Wirtschaftszweige die klimatischen Bedingungen oder die Sicherheit vor schwer kalkulierbaren Ereignissen wichtige Standortfaktoren. Deshalb können sie langfristig einen Einfluss auf die regionale Wirtschaftsstruktur ausüben.

Für den Umgang mit dem Phänomen des Klimawandels stehen zwei Strategien zur Verfügung. Zum einen zielt der Klimaschutz darauf ab, ein weiteres Fortschreiten des Klimawandels zu unterbinden. Wirksame Klimaschutzziele bedürfen dabei einer internationalen Übereinkunft. Sie müssen deshalb auf der entsprechenden Ebene vereinbart und national umgesetzt werden. Zum anderen ist es das Ziel der Klimaanpassung, Vorkehrungen für die Auswirkungen des Klimawandels zu treffen, die bereits nicht mehr zu vermeiden sind. Anpassungsmaßnahmen lassen sich am besten auf der regionalen oder lokalen Ebene umsetzen, weil dort erstens das Wissen über spezielle Notwendigkeiten besser ausgeprägt ist und zweitens ihr Nutzen am ehesten spürbar ist.

Die Unsicherheit über die genauen Konsequenzen für einzelne Regionen rechtfertigt dabei nicht, keine Anpassungsmaßnahmen vorzunehmen. Nur wenn die Kosten der Anpassung sehr hoch oder die zu erwartenden Schäden aus dem Klimawandel sehr klein wären, ließe sich ein Abwarten rechtfertigen. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand der Wissenschaft ist dies allerdings sehr unwahrscheinlich und verletzt zudem das Vorsichtsprinzip  ....

Einzelheiten zu Inhalten, Themen und Umsetzung der Querschnittsaufgabe

PDF des gesamten Artikels (download)

Koordination:

Q3_Stiller.jpg Dr. Silvia Stiller
Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut gGmbH
Leiterin Kompetenzbereich Hamburg und regionale Entwicklungen

Heimhuder Straße 71
20148 Hamburg
Telefon +49 40 340576-660

 

Q3_Sven-Schulze Dr. Sven Schulze
Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut gGmbH
Kompetenzbereich Wirtschaftliche Trends
Heimhuder Straße 71
20148 Hamburg
Tel +49 40 340576-355

 

Poster zum Zwischenstand Mitte 2010 (PDF-Dokument, 438 KB)


 

 

Mit experimenteller Ökologie den Auswirkungen des Klimawandels auf Salzwiesen auf der Spur

Mit experimenteller Ökologie den Auswirkungen des Klimawandels auf Salzwiesen auf der Spur

"Professor heizt Salzwiese" - so heißt es in einer Pressemitteilung des LKN Schleswig-Holstein. In den Salzwiesen auf der Hamburger Hallig wird das Team um Professor Kai Jensen von der Universität Hamburg bis zum Juli 27 kuppelförmige Erwärmungskammern aufbauen.
mehr ...
Klimaveränderungen in Schleswig-Holstein: Wärmer, nasser und ein höherer Meeresspiegel

Klimaveränderungen in Schleswig-Holstein: Wärmer, nasser und ein höherer Meeresspiegel

Umweltminister Habeck und DWD-Vizepräsident Becker stellen Klimareport für Schleswig-Holstein vor. Der Klimawandel ist in Schleswig-Holstein bereits festzustellen und er wird sich weiter auf das Land auswirken. Das geht aus dem Klimareport des Deutschen Wetterdienstes (DWD) und des Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) hervor, den ...
mehr ...
Praxisratgeber Klimagerechtes Bauen

Praxisratgeber Klimagerechtes Bauen

Mehr Sicherheit und Wohnqualität bei Neubau und Sanierung. Der Praxisratgeber beschreibt Problemfelder, die auf jede Hausbesitzerin und jeden Hausbesitzer mit hoher Wahrscheinlichkeit zukommen können. Die Broschüre liefert Anregungen für die Standortanalyse und vor allem zu konkreten baulichen und technischen Maßnahmen gegen eindringendes Wasser, zum Schutz gegen Hitze sowie Sturm- und Hagelschäden.
mehr ...
Termine

3rd European Climate Change Adaptation Conference (ECCA) 2017

Organised for the European Commission by three EU-funded projects: IMPRESSIONS, Helix, and RISES-AM. 5. - 9. Juni 2017, Glasgow, Schottland.

Anpassung an den Klimawandel – Was können die Kommunen leisten?

Veranstalter: Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (MELUR), Flintbek, 26. Juni 2017.

Biodiversity and Health in the Face of Climate Change

Challenges, opportunities and evidence gaps. European Conference hosted by the German Federal Agency for Nature Conservation (BfN) and others. 27-29 June 2017, Bonn/Germany