Reetdächer fit für die Zukunft
Norddeutsches Kulturgut in Zeiten des Klimawandels
Laut Schätzungen gibt es in Deutschland noch rund 50.000 reetgedeckte Gebäude.
Hamburg1 Aktuell
17:30 SAT.1 REGIONAL
Weitere Infos zu diesem Thema
NDR Fernsehen, Hamburg Journal, 13.10.2009 (3 Min.)
Kinotrailer zur 1. Hamburger Klimawoche, 19.09. bis 26.09.2009 (1:27 Min.)
Der Trailer lief in einer Kurzfassung in verschiedenen Hamburger Kinos.
NDR Fernsehen, Hamburg Journal, 15.04.2009 (3 Min.)
Hamburg1, Nachrichten 20:00, 15.04.2009 (1 Min.)
NDR 1 Welle Nord für die Metropolregion Hamburg vom 15.04.09, 12.30 (1 Min.)
Nachrichtenbeitrag vom 15. April 2009 auf NDR Info und NDR 90,3
Die Metropolregion Hamburg sucht nach Strategien, um die Folgen des Klimawandels zu bewältigen.
Bürgermeister Ole von Beust stellte am Mittag ein groß angelegtes Projekt vor. An ihm beteiligen sich Forschungseinrichtungen, Hochschulen, Behörden, Unternehmen sowie Hamburg und die umliegenden Landkreise in Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Fünf Jahre lang sollen die Folgen des Klimawandels in der Metropolregion Hamburg erfasst und aufgezeigt werden, wie darauf reagiert werden kann. Barbara Renne berichtet:
Klimawandel, das heißt: Die Sommer in Hamburg werden trockener, der Meeresspiegel steigt und damit die Wasserstände der Elbe und Extremwetterereignisse wie Starkregen nehmen zu. In der Metropolregion Hamburg mit ihren vier Millionen Menschen soll nun nicht mehr nur über Klimawandel gefachsimpelt, sondern auch erforscht werden, wie man am besten auf seine Folgen reagiert. "Klimzug" heißt das Projekt. Fünf Jahre lang tragen Forschungseinrichtungen, Behörden und Unternehmen wie zum Beispiel die Stadtentwässerung ihr Know-how zusammen. Ihre Erkenntnisse sollen am Ende in einen Plan münden, der konkret aufzeigen soll, wie sich die Metropolregion am besten auf die Folgen des Klimawandels einstellen kann. Dabei geht es vor allem um Antworten auf sehr praxisnahe Fragen: Kann man in Hochwasser gefährdeten Gebieten bauen? Oder wie kann die Kanalisation starken Platzregen aufnehmen, damit nicht ständig die Straßen unter Wasser stehen. Das Projekt ist eine konzertierte Aktion. Das gesamte Hamburger Umland beteiligt sich. (Es sei besser das zusammen zu machen, als wenn jeder einzelne vor sich hinwurschtelt, sagte Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust.)