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Klimawandel

Die Arktis könnte bis zu zehn Grad wärmer werden

570123_original_R_K_B_by_gabriele Planthaber_pixelio.de.jpgEisberg vor Scharbeutz; Foto: Gabriele Planthaber / pixelio.de

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) und des Deutschen Klimarechenzentrums (DKRZ) haben mit dem neuen Klimamodell des MPI-M neue Klimasimulationen durchgeführt. Erste Ergebnisse der Simulationen sowie die Nutzung der Daten werden im Rahmen einer Informationsveranstaltung am 23. / 24. Februar 2012 in Hamburg vorgestellt. In einem internationalen Modellvergleich bezogen die Forscher den komplexen Kohlenstoffkreislauf und die Vegetationsdynamik in die Klima-projektionen für das 21. Jahrhundert ein. Erstmals wurden neben Langzeitprojektionen auch detaillierte Klimaprognosen für die kommenden zehn Jahre durchgeführt.

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Hamburger Forscher: Arktis-Eis schmilzt schneller - Neue Studie zum Klimawandel

Das Meereis in der Arktis verschwindet schneller als in bisherigen Klimasimulationen angenommen. Das ist die schlechte Nachricht, die Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI) und des Deutschen Klimarechenzentrums am Donnerstag in Hamburg im Gepäck hatten. Ihre neuen Simulationen zur Entwicklung des Erdklimas haben jedoch zwiespältige Ergebnisse zutage gefördert - das heißt: Es gibt auch noch Hoffnung zur Rettung des Arktis-Eises, aber nur wenn das von der Staatengemeinschaft angestrebte Ziel einer Erwärmung um nicht mehr als zwei Grad auch wirklich eingehalten wird.

Zwei-Grad-Ziel: Nach 2020 muss CO2-Ausstoß sinken

Selbst dann würde das Eis rund um den Nordpol zwar abnehmen, jedoch im gesamten 21. Jahrhundert nicht völlig verschwinden. Nicht einmal während der Sommermonate sei das der Fall, sagte Ozeanforscher Johann Jungclaus. Das auf der Weltklimakonferenz gefasste politische Ziel der Zwei-Grad-Begrenzung ist bislang jedoch noch nicht in einem bindenden Vertrag festgehalten worden.

Weiterlesen auf www.ndr.de und Video: "Neue Studie zum Klimawandel" anschauen.

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Hamburger Klimaforscher stellen Ergebnisse ihrer jüngsten Modellrechnungen vor. Eine Trendwende zu einem gemäßigten Wandel ist noch möglich.

Die gute Nachricht zuerst: Trotz des weiter gestiegenen Ausstoßes von Kohlendioxid ist es noch möglich, die Erderwärmung bis Ende dieses Jahrhunderts auf zwei Grad zu begrenzen – und damit auf ein Ausmaß, dessen Folgen für Natur und Menschheit zu meistern wären. Das zeigen neue Modellrechnungen am Max-Planck-Institut (MPI) für Meteorologie in Hamburg, die die Forscher gestern präsentierten. Die Szenarien sind der deutsche Beitrag im Rahmen der weltweiten Klimasimulationen für den nächsten großen Bericht des Weltklimarats IPCC, der im Oktober 2014 veröffentlicht werden soll.

Mögliche Szenarien zum Klimawandel

Allerdings ist das Zwei-Grad-Ziel nach den Berechnungen nur erreichbar, wenn die Weltgemeinschaft sich zu drastischen Klimaschutzmaßnahmen durchringen könnte. „Der CO2-Ausstoß müsste bis zum Jahr 2020 sein Maximum erreichen und danach drastisch sinken. 2100 darf er nur noch ein Zehntel so hoch sein wie zu Beginn dieses Jahrtausends“, sagte Prof. Jochem Marotzke, Direktor des MPI und stellvertretender Vorsitzender des Weltklima- Forschungsprogramms. „Dieses Szenario ist keine Forderung der Klimaforscher, sondern ein möglicher Zukunftsweg“, sagte Marotzke. Er selbst glaube jedoch nicht, dass es beim CO2-Ausstoß zu einer solch rigiden Trendwende kommen wird.

Weiterlesen auf www.abendblatt.de.

 

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Weitere und genauere Informationen gibt es auf den Seiten des Max-Planck-Instituts für Meteorologie und dem Deutschen Klimarechenzentrum. Unter anderem findet man dort die Klimasimulationen zur Berechnungen zum Globalen Wandel und das gesamte Pressematerial zur Pressekonferenz vom 23.02.2012 „Von der Vergangenheit bis in die Zukunft: Neue Klimasimulationen für Wissenschaft und Gesellschaft“. Viel Spaß beim Lesen!

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Bundeswettbewerb Klimaschutz durch Radverkehr. Eine Initiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), Einreichungsfrist 15. Mai 2017.
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Klimaaktive Kommunen und Regionen gesucht! Jetzt mitmachen und bis zum 15. April 2017 bewerben. Kommunen und Regionen sind deutschlandweit aufgerufen, sich mit vorbildlichen Projekten zum Klimaschutz und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels am Wettbewerb "Klimaaktive Kommune 2017" zu beteiligen.
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Erster Fortschrittsbericht der Bundesregierung zur Deutschen Anpassungsstrategie

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Der Klimawandel ist auch in Deutschland sichtbar und spürbar. Anstieg des Meeresspiegels, häufigere Hitzebelastungen in Städten und ...
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Termine

Klimafolgenanpassung innerstädtischer hochverdichteter Quartiere in Hamburg

Abschlussveranstaltung des Projektes KLIQ zum Thema Überflutungs- und Hitzevorsorge für eine wasser- und klimasensible Stadtentwicklung. 23. März 2017, HafenCity Universität Hamburg.

Veranstaltungsreihe: Klimawandel in der Region. Wahrnehmung. Wirkung. Wege.

Veranstalter: Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft. 23. März 2017 in Pirna; 4. April 2017 in Bautzen und am 26. April 2017 in Grimma.

Kongress „Grün in der Stadt“

Save-the-Date. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit lädt zum 2. Bundeskongress „Grün in der Stadt“ anlässlich der Vorstellung des Weißbuchs „Grün in der Stadt“ ein. 8./9. Mai 2017 in Essen.

3rd European Climate Change Adaptation Conference (ECCA) 2017

Organised for the European Commission by three EU-funded projects: IMPRESSIONS, Helix, and RISES-AM. 5. - 9. Juni 2017, Glasgow, Schottland.

Klimafolgenanpassung in der Planungspraxis

Praxisbeispiele, Fördermöglichkeiten, aktuelle Forschung. Veranstalter: ZEBAU. Hamburg, Freie Akademie der Künste, 22. Juni 2017 von 9.00 bis 16.15 Uhr.