Folgen Sie uns auf:




2010-03-01-KLIMZUG-NORD-Newsletter-1-2010-Web

KLIMZUG-NORD Filme bei Youtube

Klimawandel

Die Arktis könnte bis zu zehn Grad wärmer werden

570123_original_R_K_B_by_gabriele Planthaber_pixelio.de.jpgEisberg vor Scharbeutz; Foto: Gabriele Planthaber / pixelio.de

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) und des Deutschen Klimarechenzentrums (DKRZ) haben mit dem neuen Klimamodell des MPI-M neue Klimasimulationen durchgeführt. Erste Ergebnisse der Simulationen sowie die Nutzung der Daten werden im Rahmen einer Informationsveranstaltung am 23. / 24. Februar 2012 in Hamburg vorgestellt. In einem internationalen Modellvergleich bezogen die Forscher den komplexen Kohlenstoffkreislauf und die Vegetationsdynamik in die Klima-projektionen für das 21. Jahrhundert ein. Erstmals wurden neben Langzeitprojektionen auch detaillierte Klimaprognosen für die kommenden zehn Jahre durchgeführt.

 NDR Logo.jpg

Hamburger Forscher: Arktis-Eis schmilzt schneller - Neue Studie zum Klimawandel

Das Meereis in der Arktis verschwindet schneller als in bisherigen Klimasimulationen angenommen. Das ist die schlechte Nachricht, die Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI) und des Deutschen Klimarechenzentrums am Donnerstag in Hamburg im Gepäck hatten. Ihre neuen Simulationen zur Entwicklung des Erdklimas haben jedoch zwiespältige Ergebnisse zutage gefördert - das heißt: Es gibt auch noch Hoffnung zur Rettung des Arktis-Eises, aber nur wenn das von der Staatengemeinschaft angestrebte Ziel einer Erwärmung um nicht mehr als zwei Grad auch wirklich eingehalten wird.

Zwei-Grad-Ziel: Nach 2020 muss CO2-Ausstoß sinken

Selbst dann würde das Eis rund um den Nordpol zwar abnehmen, jedoch im gesamten 21. Jahrhundert nicht völlig verschwinden. Nicht einmal während der Sommermonate sei das der Fall, sagte Ozeanforscher Johann Jungclaus. Das auf der Weltklimakonferenz gefasste politische Ziel der Zwei-Grad-Begrenzung ist bislang jedoch noch nicht in einem bindenden Vertrag festgehalten worden.

Weiterlesen auf www.ndr.de und Video: "Neue Studie zum Klimawandel" anschauen.

logo_hamburger_abendblatt.jpg

Hamburger Klimaforscher stellen Ergebnisse ihrer jüngsten Modellrechnungen vor. Eine Trendwende zu einem gemäßigten Wandel ist noch möglich.

Die gute Nachricht zuerst: Trotz des weiter gestiegenen Ausstoßes von Kohlendioxid ist es noch möglich, die Erderwärmung bis Ende dieses Jahrhunderts auf zwei Grad zu begrenzen – und damit auf ein Ausmaß, dessen Folgen für Natur und Menschheit zu meistern wären. Das zeigen neue Modellrechnungen am Max-Planck-Institut (MPI) für Meteorologie in Hamburg, die die Forscher gestern präsentierten. Die Szenarien sind der deutsche Beitrag im Rahmen der weltweiten Klimasimulationen für den nächsten großen Bericht des Weltklimarats IPCC, der im Oktober 2014 veröffentlicht werden soll.

Mögliche Szenarien zum Klimawandel

Allerdings ist das Zwei-Grad-Ziel nach den Berechnungen nur erreichbar, wenn die Weltgemeinschaft sich zu drastischen Klimaschutzmaßnahmen durchringen könnte. „Der CO2-Ausstoß müsste bis zum Jahr 2020 sein Maximum erreichen und danach drastisch sinken. 2100 darf er nur noch ein Zehntel so hoch sein wie zu Beginn dieses Jahrtausends“, sagte Prof. Jochem Marotzke, Direktor des MPI und stellvertretender Vorsitzender des Weltklima- Forschungsprogramms. „Dieses Szenario ist keine Forderung der Klimaforscher, sondern ein möglicher Zukunftsweg“, sagte Marotzke. Er selbst glaube jedoch nicht, dass es beim CO2-Ausstoß zu einer solch rigiden Trendwende kommen wird.

Weiterlesen auf www.abendblatt.de.

 

logo_mpi_dkrz.jpg

Weitere und genauere Informationen gibt es auf den Seiten des Max-Planck-Instituts für Meteorologie und dem Deutschen Klimarechenzentrum. Unter anderem findet man dort die Klimasimulationen zur Berechnungen zum Globalen Wandel und das gesamte Pressematerial zur Pressekonferenz vom 23.02.2012 „Von der Vergangenheit bis in die Zukunft: Neue Klimasimulationen für Wissenschaft und Gesellschaft“. Viel Spaß beim Lesen!

Mit experimenteller Ökologie den Auswirkungen des Klimawandels auf Salzwiesen auf der Spur

Mit experimenteller Ökologie den Auswirkungen des Klimawandels auf Salzwiesen auf der Spur

"Professor heizt Salzwiese" - so heißt es in einer Pressemitteilung des LKN Schleswig-Holstein. In den Salzwiesen auf der Hamburger Hallig wird das Team um Professor Kai Jensen von der Universität Hamburg bis zum Juli 27 kuppelförmige Erwärmungskammern aufbauen.
mehr ...
Klimaveränderungen in Schleswig-Holstein: Wärmer, nasser und ein höherer Meeresspiegel

Klimaveränderungen in Schleswig-Holstein: Wärmer, nasser und ein höherer Meeresspiegel

Umweltminister Habeck und DWD-Vizepräsident Becker stellen Klimareport für Schleswig-Holstein vor. Der Klimawandel ist in Schleswig-Holstein bereits festzustellen und er wird sich weiter auf das Land auswirken. Das geht aus dem Klimareport des Deutschen Wetterdienstes (DWD) und des Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) hervor, den ...
mehr ...
Praxisratgeber Klimagerechtes Bauen

Praxisratgeber Klimagerechtes Bauen

Mehr Sicherheit und Wohnqualität bei Neubau und Sanierung. Der Praxisratgeber beschreibt Problemfelder, die auf jede Hausbesitzerin und jeden Hausbesitzer mit hoher Wahrscheinlichkeit zukommen können. Die Broschüre liefert Anregungen für die Standortanalyse und vor allem zu konkreten baulichen und technischen Maßnahmen gegen eindringendes Wasser, zum Schutz gegen Hitze sowie Sturm- und Hagelschäden.
mehr ...
Termine

Veranstaltungsreihe: Klimawandel in der Region. Wahrnehmung. Wirkung. Wege.

Veranstalter: Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft. 23. März 2017 in Pirna; 4. April 2017 in Bautzen und am 26. April 2017 in Grimma.

Kongress „Grün in der Stadt“

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit lädt zum 2. Bundeskongress „Grün in der Stadt“ anlässlich der Vorstellung des Weißbuchs „Grün in der Stadt“ ein. 8./9. Mai 2017 in Essen.

3rd European Climate Change Adaptation Conference (ECCA) 2017

Organised for the European Commission by three EU-funded projects: IMPRESSIONS, Helix, and RISES-AM. 5. - 9. Juni 2017, Glasgow, Schottland.

Biodiversity and Health in the Face of Climate Change

Challenges, opportunities and evidence gaps. European Conference hosted by the German Federal Agency for Nature Conservation (BfN) and others. 27-29 June 2017, Bonn/Germany