Anpassung fördern: Können Zahlungen für Umweltdienstleistungen helfen?
So genannte „Zahlungen für Umweltdienstleistungen“ (PES) werden auf politischer Ebene schon länger diskutiert. Ein aktuelles Paper befasst sich nun mit dem Konzept der Umweltzahlungen hinsichtlich der Anpassung an den Klimawandel.
Das Konzept sieht zum Beispiel vor, Landwirte für die Umweltdienstleistungen zu bezahlen, die sie durch ihre Arbeit erbringen und versteht sich als Anreizmechanismus zu „gutem klimafreundlichem Handeln“. Durch bestimmtes freiwilliges Handeln würde die Vulnerabilität von Gesellschaft und Ökosystemen reduziert und dadurch ihre Anpassungsfähigkeit gesteigert.
Das Konzept würde auch die Vorgaben des Klimarates zum klimafreundlichen Handeln unterstützen, bedarf jedoch noch weiterer Untersuchungen hinsichtlich seiner positiven Auswirkungen. Der Artikel macht deutlich, dass das Konzept noch weiterentwickelt werden muss, um existierende Methoden und Konzepte des Umweltschutzes für den Klimaschutz zu nutzen.
Quelle: CSC-News-Scan 11, April 2012
Van de Sand, I. (2012): Payments for Ecosystem Services in the Context of Adaptation to Climate Change, Ecology and Society 17(1): 11.