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Neue Runde im Förderprogramm „Anpassung an den Klimawandel"

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks:

„Um uns an den Klimawandel anzupassen, brauchen wir Erfindergeist, Fachwissen und Ansprechpartner mit Kompetenz und Engagement. Hier setzen wir mit unserem Förderprogramm an. Wir wollen öffentliche, private und gesellschaftliche Akteure auf das Thema aufmerksam machen und sie bei eigenen Maßnahmen zur Klimaanpassung unterstützen. Wer heute neue Gebäude, Wohngebiete oder Straßen plant und dabei die Folgen des Klimawandel einbezieht, wird mittel- und langfristig Kosten sparen." (Quelle)

In der vergangenen Förderrunde wurde zum Beispiel das Netzwerk für „Innovation und Gründung im Klimawandel" gefördert. Es unterstützt Unternehmen, die innovative Produkte und Angebote entwickeln, um sich besser an neue Klimabedingungen anpassen zu können. Dazu zählen zum Beispiel Düngemittel aus Pilzpräparaten für die Landwirtschaft oder eine zusätzliche Energieversorgung für Kühltransporte, die auf Solarenergie basiert.

Gefördert wurde auch das Projekt „Klimaanpassung in der Region Stuttgart". Dabei haben die Kommunen unter anderem mögliche Folgen der Klimaveränderung in ihrer Flächennutzungsplanung betrachtet und dies zum Beispiel durch Freiluftschneisen für Hitzeperioden berücksichtigt.

Das „Förderprogramm Anpassung an den Klimawandel" ist Teil der „Deutschen Anpassungsstrategie", die zahlreiche deutsche Behörden unter Leitung des Bundesumweltministeriums entworfen haben und regelmäßig weiter entwickeln. Darin wird der jeweilige aktuelle Anpassungsbedarfs an den Klimawandel für verschiedene gesellschaftliche Bereiche festgehalten. Das Förderprogramm wird nun zum fünften Mal verlängert. Förderanträge können ab dem 1.August 2017 gestellt werden.

Die Antragsberatung sowie die Antragsprüfung werden vom Projektträger Jülich (PtJ) durchgeführt (Beratungshotline: 030 20 199-3491, Mail: ptj-ksi@fz-juelich.de). Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.ptj.de/folgen-klimawandel. In der Metropolregion Hamburg bekommen Interessenten Unterstützung durch das Projekt "Klimaanpassung leicht gemacht!".

Weitere Informationen

Das Förderprogramm zielt auf Einrichtungen mit hoher gesellschaftlicher Vorbildfunktion ab. In der Zeit vom 1. August bis zum 31. Oktober 2017 können Projektskizzen zu Förderideen beim Projektträger Jülich eingereicht werden. Nach positiver Rückmeldung durch den Fördermittelgeber werden die Skizzeneinreicher/-innen zur Abgabe eines Vollantrags aufgefordert.

 

Wettbewerb "Blauer Kompass" 2018

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Anpassungspioniere gesucht! Das Umweltbundesamt zeichnet bereits zum dritten Mal die besten Projekte zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels aus. Bewerbungschluss: 11. März 2018.
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Deutschlandfunk Kultur IM GESPRÄCH mit Daniela Jacob und Jörg Knieling

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NDR-Beitrag: Extremwetter - was Kommunen in Norddeutschland tun wollen

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In einem Fernsehbeitrag vom 14.11. in der Sendung Panorama3 setzt sich der NDR kritisch mit der Vorbereitung von Kreisen und Städten auf die Folgen des Klimawandels auseinander.
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Termine

Vernetzungskonferenz Zukunftsstadt

Die Konferenz zur Vernetzung der Projekte in den Fördermaßnahmen "Nachhaltige Transformation urbaner Räume" u. "Um-setzung der Leitinitiative Zukunftsstadt". 13. und 14. Dezember in Frankfurt/M.

10. Kommunale Klimakonferenz

Die zweitägige Konferenz bietet kommunalen Akteuren im Bereich Klimaschutz und Klimafolgenanpassung die Möglichkeit für fachlichen Input und einen intensiven Erfahrungsaustausch. 22. und 23. Januar 2018 in Berlin.

Kommunale Überflutungsvorsorge – Planer im Dialog

Fachtagung - es werden die Ergebnisse des Projekts "Kommunale Überflutungsvorsorge – Planer im Dialog" vorgestellt. 26. Februar 2018, Hamburg

Mit Starkregen umgehen. Integrierte Überflutungsvorsorge und Risikomanagement in Kommunen

Difu-Seminar in Kooperation mit der Freien und Hansestadt Hamburg, 27. und 28. Februar 2018, Hamburg.

11. Deutsche Klimatagung

Die Konferenz steht unter dem Themenschwerpunkt Fernerkundung und Klima. Veranstalter: DGM. 05. bis 08. März 2018, Frankfurt am Main.