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Aktuelle Forschungen zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung

Exwost Forschung Regenwassersiedlung Essen.jpgRegenwassersiedlung in Essen - Altenessen (Quelle: Stadt Essen)

Die Bundesregierung verfolgt das Ziel der ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltigen Stadtentwicklung. In räumliche Modelle übersetzt, entspricht diesem Ziel das Modell der kompakten Stadt, der Stadt der kurzen Wege. Diese Innenentwicklung trägt zur Einsparung von Primärenergie im Stadtverkehr bei. Damit wird zugleich auch die Umwelt entlastet. Die Programme der Städtebauförderung tragen maßgeblich zur Stärkung der Innenentwicklung bei.

Bei allen Anstrengungen für den Klimaschutz wissen wir aber: der Klimawandel ist in Gang gekommen und wird auch bei erfolgreicher CO2-Minderung zu einer globalen Erderwärmung von mindestens 2° C führen. Urbane Verdichtungsräume reagieren auf Grund der Dichte ihrer Bebauung und der Intensität der wirtschaftlichen Tätigkeit auf einzelne Elemente des Klimawandels besonders sensibel. Das betrifft z.B. das häufigere und stärkere Auftreten von Starkregen und Hochwasser, aber auch das Ausmaß und die Folgen hochsommerlicher Hitzeperioden.

BMVBS hat vor kurzem in diesen Bereichen ein Forschungsfeld des Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus (ExWoSt) abgeschlossen und treibt zwei weitere voran. Abgeschlossen ist das Forschungsfeld Energetische Stadterneuerung (ESE). Als Ergebnis des Forschungsfeldes liegt ein Handlungsleitfaden vor, der die Kommunen in die Lage versetzt, die Fortschreibung und Umsetzung ihrer Stadtentwicklungskonzepte unter energetischen Aspekten anzupacken. Die Kommunen können den Leitfaden auch bei der Entwicklung ihrer Quartierskonzepte im Rahmen des KfW-Programms Energetische Stadtsanierung verwenden. Um die energetische Entwicklung der Quartiere besser quantifizieren zu können, wird derzeit das Forschungsvorhaben "Anforderungen an energieeffiziente und klimaneutrale Quartiere", besser bekannt unter der Kurzbezeichnung Energiequartiere (EQ), durchgeführt.

Ein weiteres Forschungsfeld befasst sich mit den Urbanen Strategien zum Klimawandel. Die Forschung ist in zwei Schwerpunkte unterteilt: Kommunale Strategien und Potentiale sowie Immobilien- und wohnungswirtschaftliche Strategien. Erste Ergebnisse des Forschungsfeldes sind in die Klimaschutznovelle des Baugesetzbuches (BauGB) eingeflossen.

Die Druckversion ist bereits vergriffen.Eine PDF-Version erhalten Sie auf der Seite des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung (BBR).

Kontakt:

Lars Porsche lars.porsche@bbr.bund.de

 

 

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Galten Sandsäcke bisher als Masterlösung, steht mit der kürzlich am TuTech getesteten AquaWand ein neues „versenkbares" mobiles Hochwasserschutzsystem zur Verfügung.
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KLIMZUG-Newsletter 2-2013

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Termine

Call for Contributions - Interdisciplinary Conference of Young Earth System Scientists 2013

01. Juni 2013 für die Konferenz vom 22. bis 25. September 2013, KlimaCampus, University of Hamburg, Germany.

ARL-Kongress 2013: Regionale StadtLandschaften

06. bis 07. Juni 2013, Handelskammer Hamburg, Adolphsplatz 1, 20457 Hamburg.